Allgemein · Backen · Rührkuchen

Mandarinenkuchen Upside-Down

Jetzt wo der Winter voll zugeschlagen hat tun Vitamine gut. Und nichts geht darüber als diese Vitamine in Form von Zitrusfrüchten zu sich zu nehmen. Und natürlich schmecken Zitrusfrüchte auch in Kuchenform besonders gut. Ob als Zitronenkuchen oder Orangenmuffins, die Kombination aus sauer und süß ist einfach genau das richtige für diese kalten Tage.

Eine meiner Lieblingsfrüchte im Winter ist ganz klar die Mandarine, diese schleppe ich immer kistenweise nach Hause und weil ich diese kleinen Früchtchen so mag gibt es heute einen gestürzten Mandarinenkuchen.

Zutaten für das Sirup:

  • 100 g Zucker
  • 120 – 150 ml Wasser
  • 2 – 3 Mandarinen

Den Zucker mit dem Wasser in einen Topf geben und auf niedriger Stufe erhitzen bis der Zucker sich aufgelöst. Die Mandarinen heiß abwaschen, trocknen und in dünne Scheiben schneiden. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Temperatur nach oben drehen und die Mandarinenscheiben in das Sirup geben und alles miteinander zum Kochen bringen. Die Mandarinen dann 10 – 15 Minuten weiterköcheln lassen, dann aus dem Sirup nehmen und auf einen Teller zum abkühlen legen. Das Sirup noch weitere 15 Minuten einreduzieren lassen.

Zutaten für den Mandarinenkuchen (für eine Briocheform mit ∅ 20 cm):

  • 180 g Butterschmalz von *Kerrygold
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 200 g Mehl
  • 100 g gemahlene Walnüsse
  • 2 TL Backpulver
  • 100 – 150 g Naturjoghurt
  • 200 g Mandarinen in kleine Stückchen geschnitten

Das Butterschmalz (alternativ geht auch Butter oder Margarine) mit dem Zucker hellschaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit den Walnüssen und dem Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Joghurt unterrühren. Ganz zum Schluß vorsichtig die Mandarinenstücke unterheben.

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Briocheform (oder Gugelhupfform) fetten und die Mandarinenscheibe überlappend auf den Boden der Form legen. Dann den Teig hineingeben und im vorgeheizten Backofen 50 Minuten backen.

Nach dem Backen den Kuchen ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen dann aus der Form lösen und mit dem restlichen Sirup beträufeln oder bestreichen. Am besten lauwarm genießen, wobei der Kuchen auch komplett abgekühlt schmeckt und ein Gefühl von Sommer an kalten Wintertagen vermittelt.

Den Teig habe ich mit Kerrygold Butterschmalz zubereitet, ich wurde letzten Monat für den Produkttest ausgesucht. Ehrlich gesagt kannte ich Butterschmalz bislang „nur“ als Fett zum Anbraten von herzhaften Speisen. Aber ich muss sagen, dass es sich fürs Backen ganz hervorragend handelt. Ich bin begeistert von der Konsistenz, es lässt sich super verarbeiten und ich habe das Gefühl, dass der feine Buttergeschmack viel besser zum tragen kommt.

Ein Kommentar zu „Mandarinenkuchen Upside-Down

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s