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Beeren-Charlotte mit selbstgemachten Rosenbiskuit aus Reims

Der Sommer gibt ja aktuell gerade nochmal richtig Vollgas! Strahlendes Schwimmbad Wetter, kein Wölkchen am Himmel, noch relativ laue Abende und die letzten Brombeeren warten darauf von den Sträuchern gepflückt zu werden. Also bevor es jetzt dann bald in den Herbst rübergeht mit Schwerpunkt auf Kürbis, Äpfel, Birnen und Quitten soll es also noch eine sommerliche Charlotte werden.

Zunächst wird das Löffelbiskuit zubereitet. Anders als der Name vermuten lässt, kommt in das Löffelbiskuit aus Reims kein Rosenwasser, sondern das Biskuit ist lediglich Rosa gefärbt. Ich habe allerdings in meiner Variante tatsächlich auch Rosenwasser benutzt.

Zutaten für 12 – 14 rechteckige Rosenbiskuits:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Lebensmittelpaste
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • und bei mir noch: 1 TL Rosenwasser

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillinzucker schlagen bis die Masse schön schaumig ist, zum Schluß dann auch noch die Lebensmittelpaste gut unterrühren.

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Das Mehl mit dem Backpulver dann über die schaumige Masse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Tülle geben und kleine Rechtecke auf das Backblech spritzen und etwas antrocknen lassen.

Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, das Biskuit jetzt noch mit ausreichend Puderzucker bestäuben und ca. 10 Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Zutaten für die Charlotte (für eine kleine Springform mit ∅ 18 cm):

  • 500 g Magerquark
  • 9 Blatt weiße Gelatine
  • 80 g Zucker
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 2 EL Orangenlikör / Triple Sec
  • 300 g Schlagsahne
  • 300 g gemischte Beeren
  • 12 Biskuits Rose de Reims

Zunächst die Sahne steif schlagen und im Kühlschrank kalt stellen. Den Quark mit der Zitronenschale und dem Zucker verrühren. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, dann den Triple Sec erhitzen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Den Topf vom Herd ziehen und jetzt zwei EL von der Quarkmasse in die Gelatine rühren und anschließend wieder zur Schüssel mit dem Quark geben und dort unterziehen. Die Masse ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Die Beeren säubern und putzen, einige als Deko beiseitestellen. Sobald die Quarkmasse beginnt zu gelieren die Beeren unterheben und anschließend die Sahne unterziehen. Den Boden eurer Springform mit Klarsichtfolie auskleiden, die Biskuits unten glatt schneiden und am Rand der Springform entlang aufstellen. Jetzt die Creme einfüllen und die Charlotte für mindestens vier Stunden, besser noch über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag aus der Form nehmen und am besten gut gekühlt genießen und dabei in beerigen Sommerträumen schwelgen …

3 Kommentare zu „Beeren-Charlotte mit selbstgemachten Rosenbiskuit aus Reims

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