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Apfelkuchen Normandie mit Calvados … oder auch nicht

Das hier ist der Lieblingskuchen einer meiner beiden Brüder. Ich muss ja sagen, dass sie sich schon von kleinauf immer tapfer durch meine Kuchen-Experimente und zuweilen auch Desaster gegessen haben … essen mussten (ja als große Schwester darf man das, seine kleinen Geschwister zu etwas zwingen). Aber manchmal kam dann doch was Gutes dabei raus und der ein oder andere Versuch wurde dann auch zum Lieblingskuchen. Ich muss sagen, dass dieser Kuchen definitiv auch zu meinen Lieblings-Apfelkuchen-Rezepten gehört.

Und dabei ist er denkbar einfach herzustellen, das Rezept hatte ich schon vor mehreren Jahren in einer Beilage der Zeitschrift „Brigitte“ gesehen, es ist aber auch auf deren Website zu finden ⇒ * . Ich musste ihn jedoch leicht abwandeln, im Originalrezept wird sowohl Cidre als auch Calvados verwendet, aber da ich beides nicht da hatte, habe ich einfach mit einem trockenen Weißwein und Triple Sec ersetzt 🙂 Aber jetzt erstmal der Reihe nach.

Zutaten für eine Springform mit ∅26 cm:

Für den Mürbteig:

  • 250 g Weizenmehl
  • 7 – 8 g Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 150 g Butter
  • etwas Mehl zum Ausrollen

Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, Zucker, Ei und die Butter in Flökchen dazugeben und mit den Händen zu einem Mürbteig verarbeiten. Unter Umständen noch etwas Mehl dazu geben, so dass der Teig nicht allzu klebrig ist. Den Teig auf eurer Arbeitsfläche ausrollen und die gefettete Springform damit belegen. Dabei auch einen relativ hohen Rand hochziehen. Im Kühlschrank jetzt für eine gute halbe Stunde ruhen lassen.

Für den Belag:

  • 750 g Äpfel
  • 200 ml Weißwein (im Originalrezept: Cidre)
  • 70 g Speisestärke
  • 500 ml Apfelsaft
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 ml Triple Sec (im Originalrezept: Calvados)

Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in schmale Spalten schneiden. 50 ml Weißwein mit der Speisestärke anrühren. Den restlichen Wein mit dem Apfelsaft, Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und kurz aufkochen, jetzt die Stärke unter ständigem Rühren dazu gießen und nochmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Apfelstücke sowie den Triple Sec dazu geben und einrühren. Die Füllung etwas abkühlen lassen.

 

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form mit dem Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Apfelmasse auf den Boden geben und im Backofen für ca. eine Stunde backen.

Gut abkühlen lassen, am besten über Nacht. Ich habe ihn erst am nächsten Tag aus der Form gelöst und kalt aus dem Kühlschrank genossen.

Wer mag, kann den Kuchen kurz vor dem Servieren mit Creme Fraiche bestreichen und mit Lavendelhonig beträufeln … schmeckt aber auch ohne sehr gut. Bon Appétit …

 

5 Kommentare zu „Apfelkuchen Normandie mit Calvados … oder auch nicht

    1. Vielen Dank, Alex! Also wenn es einen Unterschied macht, dass es diesmal kein Calvados war, dann wirklich nur Nuancen! Durch den Calvados und auch Cidre wird der Apfelgeschmack etwas mehr betont, aber lecker ist der Kuchen auch in dieser Variante 😊! Und ja durch die Speisestärke wird die Flüssigkeit komplett geliert, man muss wirklich permanent rühren, das es nicht klumpt 😃. LG, Georgie

      Gefällt 1 Person

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