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Brooklyn Blackout Cake oder wie man den Schokoladentod stirbt

Ich bin jetzt nicht so unbedingt der allergrößte Schokoladenfan … aber mit Schokolade backen finde ich toll. Egal ob in dem Kuchen oder drauf, egal ob in Stückchen oder geschmolzen… In letzter Zeit dachte ich öfter daran mit Schokolade zu backen, aber irgendwie fehlte die Gelegenheit. Nachdem ich jedoch einer Arbeitskollegin einen nachträglichen Geburtstagskuchen schulde und auf die Frage, was für einen sie bevorzuge nur die Antwort kam: „Hauptsache mit Schokolade …“ hatte ich auch die Gelegenheit. Da diese Arbeitskollegin auch noch großer USA Fan ist, stöberte ich nach einem passenden Rezept im Netz herum.

Fündig wurde ich letzendlich in einem meiner eigenen (Lieblings-)Backbücher und zwar in „Tarek Maloufs: Kuchenglück“; der Brooklyn Blackout Cake sollte es nun werden.

And here we go … Brooklyn Blackout Cake

Für den Teig:

  • 100 g weiche Butter
  • 260 g extrafeiner Zucker
  • 2 Eier
  • 1/4 TL Vanilleextrakt
  • 45 g Kakaopulver
  • 3/4 TL Backpulve3r
  • 3/4 TL Natron
  • 1 Pr. Salz
  • 170 g Mehl
  • 160 ml Vollmilch

Zubereitung: Butter und Zucker ca. 5 Minuten schaumig rühren. Die Eier einzeln hinzufügen bis die Masse an Volumen zunimmt. Kakaopulver, Natron, Backpulver, Salz und Vanilleextrakt auf der niedrigsten Stufe unterrühren. Dann die Hälfte des Mehls und die ganze Milch unterrühren und zum Schluß noch das restliche Mehl dazugeben und gut verrühren. Die Masse auf drei Backformen mit 20 cm Durchmesser verteilen (den Boden der Backform mit Backpapier auslegen) und im vorgeheizten Backofen bei 170°C 25 – 30 Minuten backen.

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Wer so wie ich jetzt nicht grad drei 20er Backformen daheim hat, kann den Kuchen natürlich auch nacheinander backen. Das ist insofern gar nicht schlecht, weil man in der Zeit gut die Schokoladencreme zubereiten kann.

Für die Schokocreme:

  • 500 g extrafeiner Zucker
  • 1 EL Golden Syrup oder heller Zuckerrübensirup
  • 125 g Kakaopulver
  • 600 ml Wasser
  • 200 g Speisestärke
  • 120 – 200 ml Wasser
  • 85 g Butter gewürfelt
  • 1/2 TL Vanilleextrakt

Zubereitung: P1020405Zucker, Sirup, Kakaopulver und 600 ml Wasser in einem Topf langsam erhitzen, dabei gelegentlich umrühren. (Ich hatte keinen Golden Syrup mehr vorrätig und habe stattdessen den Alnatura: Goldsirup aus Zuckerrüben genommen.)

In der Zwischenzeit die Speisesärke mit ca. 120ml Wasser zu einer dickflüssigen Masser verrühren – falls die Masse zu fest ist, einfach etwas Wasser dazugeben – jedoch nicht mehr als maximal 250 ml. Bei mir war die richtige Konsistenz mit 150 ml Wasser erreicht.

Dann die Speisestärke bei mittlerer Hitze unter die Kakaomischung rühren und unter Rühren nochmal aufkochen, solange Rühren bis die Masse einheitlich dickflüssig und ohne Klümpchen ist. P1020407

Vom Herd nehmen und die Butter und den Vanilleextrakt dazurühren. Die Masse in eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank gut abkühlen lassen.

Die Fertigstellung:

Von einem der drei Böden eine dünne Schicht abschneiden und zu Krümeln P1020409verarbeiten. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte oder ähnliches legen und mit einem Viertel der Creme bestreichen.

Darauf den zweiten Boden legen und mit einem weiteren Viertel der Creme bestreichen.

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Dann den dritten Boden auflegen und sowohl oben als auch rundherum mit der restlichen Creme bestreichen. P1020411P1020413

Und zum Schluß kommen dann die Kuchenkrümel auf den Kuchen.

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P1020418Anschließend bis zum Anschneiden im Kühlschrank kaltstellen.

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